Magnesiummaterial lässt sich zu Blechen walzen. Unter Blech wird hier eine Stärke von bis zu 6 mm verstanden.

Die am häufigsten vorkommende Blechlegierung AZ31B verbindet gute Umformbarkeit mit mittlerer Stabilität. Die Bleche sind auch in unterschiedlichen Güten lieferbar, wobei O & H24 am häufigsten verlangt werden. O eignet sich am besten für die Umformung, während H24 etwas härter ist (höhere Zugfestigkeit).

Magnesiumbleche werden nicht nur zu Konstruktionszwecken verwendet, sondern auch als Anodenbleche, für Gravurarbeiten oder als Elektronikbleche.
Die Zugfestigkeit von gewalztem Magnesium hängt von Zusammensetzung, Korngröße und Kaltumformungsgrad ab.

Magnesiumblech lässt sich mit den üblichen Verfahren wie Biegen, Pressen, Prägen, Stanzen, Tiefziehen, Fließdrücken und Hochgeschwindigkeitsumformung bearbeiten. Dabei ist zu beachten, dass man Magnesium zur Minimierung der Rissbildungsgefahr im erhitzten Zustand umformen sollte. Dünneres Blech ist auf Rollen, den sogenannten Coils, lieferbar.

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